News
Warnung vor Räuchermischungen
Schwerwiegende Nebenwirkungen
Die unerwünschten Wirkungen reichen bis zu Herz-Kreislauf-Problemen und akuten Angstzuständen. Das Inverkehrbringen und der Import von Spice und anderen Kräutermischungen ist in Österreich per Verordnung verboten.
Änderung der Maßnahmen im Umgang mit SpenderInnen
West-Nile Virus, Dengue Virus und regional beschränkte Erreger
Die Änderungen betreffen Vollblut-, Thrombozyten-, Gewebe- und Zellspenden und heben alle bisherigen Anweisungen auf. In den Anamnesegesprächen wird daher um entsprechende Berücksichtigung und Spenderselektionen gebeten.
AGES PharmMed-Sonderforum
Bundesminister Alois Stöger zu Gast
„Gerade in Zeiten der Krise muss man den Menschen kollektive Sicherheit anbieten. Die AGES ist so ein Sicherheitssystem“, so Bundesminister Alois Stöger vor rund 100 MitarbeiterInnen in der AGES PharmMed am 31.08.2009.
Illegale Arzneimittel
Warnung vor Tees mit Sennesblättern
Sennablättertees oder Sennafrüchtetees namens „FITNÉ Sennakraut-Beutel“, „FITNÉ Sennakraut-Beutel mit Grünem Tee Aroma“und „FITNÉ Senna-Chrysanthemum-Beutel“ können bei missbräuchlicher Anwendung ein Gesundheitsrisiko bergen. Diese Tees sind in erster Linie in fernöstlichen Geschäften erhältlich.
Versorgungsengpass von Cerezyme
Aktualisierung der Behandlungsempfehlungen erforderlich
Der Versorgungsengpass mit dem Produkt fällt nach Angaben des Zulassungsinhabers bedeutender aus, als ursprünglich angenommen. Bis auf weiteres erhalten nur PatientInnen mit dem größten Behandlungsbedarf das Arzneimittel in reduzierter Dosis.
Fluconazol-hältige Arzneispezialitäten
Änderung der Fach- und Gebrauchsinformation
Aufgrund des HBD-PSUR Worksharing Projektes werden europaweit Ergänzungen in die Fach- und Gebrauchsinformation aller Fluconazol-hältigen Arzneimittel aufgenommen.
Neue Grippe: Infohotline (05 05 55 555) & Hygienetipps
Das Gesundheitsministerium hat bei der AGES eine Hotline (05 05 55 555) zur Beantwortung von Anfragen aus der Bevölkerung eingerichtet. Diese ist Montag bis Freitag von 08:00 bis 17:00 Uhr besetzt.
Plasma- und ThrombozytenspenderInnen
Geschlechtsspezifische Änderung der Hämoglobinwerte
Auf Erlass des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) werden ab sofort geschlechtsspezifische Hämoglobinwerte als Freigabekriterium zur Plasma- bzw. Thrombozytenspende erhoben: für Frauen ≥ 125 g/L und für Männer ≥ 135 g/L.
Arzneimittelgesetznovelle 2009
Bundesgesetz BGBl. I Nr. 63/2009 tritt mit 16.07.2009 in Kraft
Mit dem Bundesgesetz werden das Arzneimittelgesetz, das Gewebesicherheitsgesetz, das Arzneiwareneinfuhrgesetz 2002 und das Gesundheits- und Ernährungssicherheitsgesetz geändert.
Arzneimittel-Transporttemperatur
Österreichweite Kontrollen
Im Rahmen eines österreichweiten Aktionstages am 13.07.2009 kontrollierten InspektorInnen des BASG/AGES PharmMed an 16 Übergabestellen, ob die Vorschriften hinsichtlich des Transports und der Lagertemperatur von Arzneimitteln vonseiten der Lieferanten eingehalten werden.
Wiedereröffnung nach Renovierung OMCL
Renovierung des Standorts Possingergasse abgeschlossen
Die umfassenden Renovierungsarbeiten am Standort Possingergasse des österreichischen Arzneimittelkontrolllabors (Official Medicines Control Laboratory, OMCL) sind abgeschlossen. Die feierliche Wiedereröffnung fand am 02.06.2009 statt.
Sicherheit in der Arzneimittelzulassung
Die österreichische Arzneimittelzulassungsstelle AGES PharmMed hält fest, dass sowohl Patienten als auch Ärzte davon ausgehen können, dass der Nutzen von einem im Rahmen seines Anwendungsgebietes eingesetzten Arzneimittels in einem annehmbaren Verhältnis zum Risiko steht.
Humanplasma-Bericht
Das BASG / AGES PharmMed hält fest, dass der mehrfach zitierte Bericht der AGES ein Dokument aus dem März 2008 darstellt. Die im Bericht dokumentierten Ermittlungsergebnisse sind mittlerweile obsolet. Das damals laufende Verfahren gegen Humanplasma wurde eingestellt.
Ergebnis Kundenumfrage 2009
Die AGES PharmMed führte im Jänner 2009 die zweite Kundenumfrage seit ihrer Gründung im Jahre 2006 durch. Wie bei der letzten Umfrage waren Zulassungsinhaber von Arzneispezialitäten angesprochen.
Warnung vor Paiyouji
Das BASG/AGES PharmMed warnen vor der Verwendung des Abnehm-Tees "Paiyouji". Analysen im österreichischen Arzneimittelkontrolllabor (OMCL der AGES PharmMed) zeigten, dass dieses Produkt einen möglicherweise krebserregenden Indikatorstoff sowie einen chemischen, rezeptpflichtigen Arzneimittelwirkstoff enthält.