Meldung von Nebenwirkungen

Als Nebenwirkung gilt eine Reaktion auf das Arzneimittel, die schädlich und unbeabsichtigt ist. Sie ist als schwerwiegende Nebenwirkung zu betrachten, wenn die Reaktion tödlich oder lebensbedrohend ist, eine stationäre Behandlung oder Verlängerung einer stationären Behandlung erforderlich macht, zu bleibender oder schwerwiegender Behinderung oder Invalidität führt oder eine kongenitale Anomalie bzw. einen Geburtsfehler darstellt.

 

Angehörige von Gesundheitsberufen, Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Dentisten, Hebammen, Apotheker und Drogisten, sowie Gewerbetreibende, die gemäß der Gewerbeordnung 1994 zur Herstellung von Arzneimitteln oder zum Großhandel mit Arzneimitteln berechtigt sind, sind gemäß Arzneimittelgesetz und Pharmakovigilanzverordnung verpflichtet, in Österreich auftretende Nebenwirkungen an das BASG AGES MEA zu melden.

Weitere Informationen siehe Meldung für Angehörige der Gesundheitsberufen.

 

Patienten und Angehörige sind in der den Arzneimitteln beigefügten Gebrauchsinformation eingeladen, bemerkte Nebenwirkungen zu melden.

Weitere Informationen siehe Meldung für Patienten und Angehörige.

 

Ihre Meldungen werden vertraulich behandelt. Aus den Nebenwirkungsmeldungen ergeben sich keinerlei negative Konsequenzen für den Melder.

 

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

 

online - RegistrierungVigiweb Portal
online - login elektronisches Meldeformular
Papier Meldekarte
per email an nebenwirkungagesat
per Post an
AGES MEA 1200 Wien, Traisengasse 5
per Fax+ 43 (0) 50 555 36207
telefonische Unterstützung+ 43 (0) 50 555 36600

 

Wir möchten Sie auch auf die Europäische Datenbank aufmerksam machen, wo Sie Informationen über Nebenwirkungen zu Präparaten bzw. Wirkstoffen (europaweit) finden.

Erstellt am: 09.02.2017

© Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen
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