PANGEA V und BASG: Dubiose Internet-Bezugsquellen

Kurzmeldungen | 05.10.2012

An der heurigen Aktionswoche beteiligten sich das BMG, BMI, BMF und das BASG. Die Operation fand dieses Jahr vom 25.09. bis 02.10.2012 statt. Insgesamt nahmen weltweit mehr als 100 Länder an der organisierten Aktion teil. Ziel war es, zeitgleich und koordiniert auf illegale Websites, über die Arzneimittelfälschungen vertrieben werden, zuzugreifen und weitere Internetvertriebswege zu überwachen. Polizei, Zoll und nationale Arzneimittelagenturen konzentrierten sich dabei auf Internet Service Provider (ISPs), die Lager- und Versandzentren der illegalen Arzneimittel sowie diverse elektronische Zahlungssysteme.

 

Schwerpunkt des Bundesamts für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) waren heuer diverse dubiose Internetbezugsquellen. Insgesamt überwachte das BASG 21 Websites solcher zweifelhaften Anbieter, über die Verdachtsarzneimittel und Arzneimittelfälschungen vertrieben wurden.

 

Den Experten gelang es, Arzneimittelfälschungen im Wert von 33.000 Euro sicherzustellen. In erster Linie wurden Potenzmittel angeboten. Die Betreiber dieser illegalen Verkaufsseiten verwendeten eine österreichische Apotheke als fiktiven Absender, um derart den Käufer in vermeintliche Sicherheit zu wiegen. Rund 1.000 Packungen Cialis und Viagra wurden vom BASG beschlagnahmt.

 

Das BASG warnt Konsumenten dringend vor dem Kauf von Arzneimitteln aus dubiosen Internetquellen.

 

Weitere Informationen:

Gemeinsam gegen Arzneimittelfälschungen!

Warnung vor Website apotheke-austria.com, 02.10.2012

 

Rückfragen:

BASG / AGES Medizinmarktaufsicht

Enforcement

E-Mail: enforcement@basg.gv.at